Die Ausstellung erstreckt sich über einen Zeitraum von 20 Jahren. Vor fünfzehn Jahren machte ich meine letzte große Malerei. Danach ist meine Welt digital geworden, sowohl beruflich als auch in meiner visuellen Arbeit.

Letztes Jahr habe ich durch Zufall das Malen wieder aufgenommen. Die Freude an der Malerei war wieder da. Zunächst reichte mir das Gefühl, mit einem Pinsel und Farbe auf einer Leinwand zu arbeiten, die Magie der Handlung.

Ich lasse mich von Ideen, Zitaten, Sätzen, die ich höre und Büchern, die ich lese inspirieren. Zitate und Auszüge werden als Titel für meine Arbeiten verwendet. Wie ein Geschenk werden Gläser, Tassen, Suppenteller in die Bilder einbezogen. So wird es möglich, eine Innen- und eine Außenwelt darzustellen.

In meiner Arbeit spiegelt sich die Faszination für Spiel und Spiel-Elemente. Ich arbeite schon seit 20 Jahren an einem Brettspiel, dessen Prämisse mir einmal in einem Traum erschienen ist. Seit dieser Zeit versuche ich, dieses Spiel zu konkretisieren, aber ich nehme mir Zeit. Ich habe noch keine Ahnung wann es fertig ist.

Rob van der Horst
Oktober 2012

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"Ich bin rein zufällig ein eklektischer Maler: Ich brauche nur irgendein Buch mit Reproduktionen aufzuschlagen, und ich finde immer ein Gemälde, von dem ich beeinflußt sein könnte. Es ist ausgesprochen befriedigend, etwas zu tun, was seit 30000 Jahren überall auf der Welt getan wird."

Willem de Kooning (1904 - 1997)
Hi Francis, take a seat